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Kommentar zum Sonntagsevangelium vom 11.10.2009 |
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Mk 10,17-30
…denn für Gott ist alles möglich
„S Die meisten dieser Frauen hatten seit ihrer Kindheit und Jugend Situationen erlebt, die mit menschlichem Vermögen nicht zu bewältigen, nicht zu lösen, nicht zu überleben waren. Sie hatten bereits Situationen erlebt, in denen für Menschen „alles unmöglich“ war und -sie hatten, so erzählten sie mir- zu Gott geschrien wir die Israeliten in der Wüste,--und was menschlich unmöglich schien, wurde möglich. „Gott ist gut! Er sorgt..“ ist für sie zur persönlichen Erfahrung geworden, die ihnen keiner nehmen kann und daher wurde ihnen dieses unbedingte Gottvertrauen geschenkt, um das ich sie zugegebenermassen noch immer ein wenig beneide. Und dabei ist es ja gerade das Bemühen um dieses Gottvertrauen, das Jesus vom reichen Jüngling fordert als er sagte:“ Geh und verkaufe alles…“. Jesus geht es dabei gar nicht so sehr, um das Loslassen des materiellen Besitzes, sondern es geht Ihm darum, dass wir Ihm erlauben, uns alles zu schenken. Es geht darum, uns nicht abzusichern, sondern uns Ihm zu überlassen. Das ist es, was Nachfolge bedeutet: mich selber, meine Sicherheiten, meine kleinen Absicherungen, meine Kontrolle, Ihm zu überlassen, damit ich so Sein erlösendes Wirken, Seine Heilung, Seinen Trost, Seine Nähe, Sein Gutsein –den bleibenden Schatz im Himmel, ---und die Tatsache, dass bei Ihm alles möglich ist, erfahren darf.
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