Geschichte der Kongregation

Missionsschwestern vom Kostbaren Blut 1880 kam Prior Franz Pfanner, ein Trappistenmönch aus Vorarlberg, auf die Bitte eines englischen Bischofs mit 30 Patres und Brüdern aus der von ihm gegründeten Abtei Maria Stern in Banjaluka ans Kap der Guten Hoffnung, um dort eine Trappistenabtei aufzubauen. Mit dem missionarischen Weitblick eines Paulus kam er in Südafrika zur Erkenntnis: fruchtbare Missionsarbeit braucht auch den Einsatz von Frauen.  Er erließ einen Aufruf in deutschsprachigen Zeitungen. Fünf mutige Frauen verließen also Europa, der 8.September 1885 - das Fest Maria Geburt -  wurde zum Geburtstag einer neuen Missionskongregation. Pater Franz Pfanner wollte Missionshelferinnen, die sich vielseitig einsetzen ließen. Alle Berufe waren ihm willkommen, alle  Temperamente, nur  die Liebe zu Gott und zu den Menschen waren unbedingt geforderte Voraussetzungen. Die Gemeinschaft wuchs rasch und es wurde notwendig, in Europa ein Ausbildungshaus zu errichten. Es entstanden 1898 die ersten Stationen im heutigen DR Kongo sowie in Tansania. 1906 erhielt unsere Gemeinschaft die kirchliche Anerkennung als selbständige Kongregation der Missionsschwestern vom Kostbaren Blut. Die Schwestern wählten beim ersten Generalkapitel Sr. Paula Emunds zur Generaloberin. 1908 kamen die Schwestern nach Kenia, 1909 nach Simbabwe. Es folgten Häuser in Deutschland, Dänemark, Mosambik, den USA, Österreich (seit 1935), Papua Neuguinea sowie in Kanada, Portugal, Italien, Süd Korea, Rumänien und Sambia. Die letzte Neugründung ist eine kleine Gemeinschaft im Süd Sudan.

In den letzten Jahren verlagerte sich der Schwerpunkt unserer Berufungen nach Afrika. Dort sind junge, gut ausgebildete Schwestern für den missionarischen Dienst weltweit bereit. Das Bestreben der Kongregation ist es, möglichst internationale Gemeinschaften zu bilden, um Zeugnis zu geben für die Liebe Christi, die alle  Menschen umschließt und zu Geschwistern im HL Geist formt.