Unsere Spiritualität

Als Missionsschwestern vom Kostbaren Blut sind wir eine internationale Gemeinschaft. Wir sind aus vielen Völkern berufen, um Zeugnis für das Leben aus dem Geheimnis von Tod und Auferstehung Jesu zu geben. Unsere Teilnahme an der Mission Christi ist gekennzeichnet durch:

  • Hören aufeinander
  • Beten und Arbeiten miteinander
  •  Verkünden und den Dialog suchen
  •  Geben und Empfangen
  • Verzeihen und Versöhnen
  • Dienst am Leben in seinen immer wieder neuen Herausforderungen.

Wir sind Ordensfrauen und Missionarinnen. Ziel unseres Lebens ist zuerst und vor allem, immer und überall Gott zu suchen. Gottsuche und Liebe zu Ihm finden ihren Ausdruck in unserem Leben nach den evangelischen Räten: Armut, Ehelosigkeit und Gehorsam. 

Unsere Konstitutionen basieren auf der Regel des Heiligen Benedikt. Sein Leitsatz “Ora et Labora” - bete und arbeite - bestimmt auch unseren Lebensalltag. Wir bemühen uns,  in Gebet, Arbeit und Freizeit Gottes Willen zu erkennen und zu erfüllen.

Als Missionarinnen bemühen wir uns, wo immer wir sind, die Liebe Gottes, die wir konkret erfahren durften und aus der wir leben, sichtbar zu machen. Missionarin zu sein heißt sich einschwingen in Gottes liebevolle Bewegung zu den Menschen und auf die gesamte Schöpfung hin. Wir sind davon überzeugt, dass alles Leben ein Geschenk Gottes ist.

Abt Franz Pfanner, unser Gründer, gab unserer Kongregation den Namen
Missionsschwestern vom Kostbaren Blut”.

Das Blut Christi, am Kreuz für uns vergossen, ist das kräftigste Zeichen Seiner erlösenden Liebe zu uns Menschen. Diese bedingungslose Liebe Jesu, die in Seinem Leiden, Seinem Tod und Seiner Auferstehung zur Vollendung gelang, ist das Zentrum unseres Lebens als Missionsschwestern vom Kostbaren Blut.

In der täglichen Feier der Eucharistie verbinden wir uns mit dem Geheimnis Seiner Erlösung und untereinander. Wir werden hineingenommen in Seine Liebe und werden eingeladen, diese Liebe weiterzutragen.